logo

Herzlich Willkommen!

Das Amt Trave-Land entstand zum 1. Januar 2006 aus den Ämtern Segeberg-Land und Wensin. Sehr frühzeitig haben die Verantwortlichen der Ämter Segeberg-Land und Wensin als Konsequenz aus der Diskussion über Verwaltungsstrukturen in Schleswig-Holstein diese Ämterzusammenlegung beschlossen. Bei dieser Ämterfusion handelt es sich bereits um die zweite Stufe eines landesweiten Konzentrationsprozesses der Verwaltungen. Schon die Vorgängerämter waren aus der Verwaltungsreform im Jahre 1970 hervorgegangen. So ist das Amt Segeberg-Land aus den nach dem 2. Weltkrieg eingerichteten Ämtern Pronstorf, Traventhal und Segeberg-Land hervorgegangen. Das Amt Wensin hat im gleichen Zeitraum die Verwaltungsaufgaben der ehemals amtsfreien Gemeinden Seedorf und Glasau übernommen. Ziel der jetzigen Verwaltungsreform war es, die ohnehin schon sehr günstigen Amtsverwaltungen noch leistungsfähiger aufzustellen.

 

Stellenausschreibung

Beim Amt Trave-Land ist zum 01. Oktober 2017 die Stelle

der Leitenden Verwaltungsbeamtin / des Leitenden Verwaltungsbeamten

zu besetzen, da der bisherige Stelleninhaber in den Ruhestand geht.

Das Amt Trave-Land liegt im Herzen des Landesteils Holstein. Mit fast 20.000 Einwohnern in 27 Gemeinden gehört das Amt zu den größten Amtsverwaltungen in Schleswig-Holstein. Neben den 27 Gemeinden betreut das Amt 4 Zweckverbände, 5 Gewässerpflegeverbände, 1 Wasserbeschaffungsverband und 1 Schulverband. Der Sitz des Amtes befindet sich in der Kreisstadt Bad Segeberg. Alle Schularten, ein großes Angebot an Kindergärten und eine Vielzahl kultureller und sportlicher Angebote sind vor Ort vorhanden.

Bei der zu besetzenden Stelle handelt es sich um eine unbefristete Vollzeitstelle, die im Stellenplan mit A 14 – SHBesG ausgewiesen wird. In Abhängigkeit von der Entwicklung der Einwohnerzahlen ist ggf. eine Ausweisung nach A 15 - SHBesG möglich. Gem. den Regelungen des Landesbeamtengesetzes S-H wird das Amt zunächst im Beamtenverhältnis auf Probe übertragen. Die regelmäßige Probezeit beträgt zwei Jahre.

Ihre Aufgaben:
• Sie sind in der Lage, die ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kooperativ und leistungsorientiert zu führen sowie in kollegialer und loyaler Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt eine bürgernahe Verwaltung engagiert zu gestalten.
• Neben der Verwaltungsleitung gehört insbesondere die Beratung der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in Amt, Gemeinden und Verbänden zu Ihren Aufgaben.
• Darüber hinaus fungieren Sie als Schnittstelle zu anderen Körperschaften und kommunalen Spitzenverbänden und übernehmen Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Repräsentation.
• Als Dienstvorgesetzte(r) tragen Sie die Verantwortung für die Organisation der Verwaltung und Steuerung des Personaleinsatzes und arbeiten konstruktiv mit dem Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten zusammen.

Ihr Profil:
• Sie verfügen über die für dieses Amt erforderliche Eignung, Befähigung und Sachkunde. Die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, Fachrichtung Allgemeine Dienste, ist Mindestvoraussetzung.
• Voraussetzung ist ferner eine mehrjährige Führungs- und Verwaltungserfahrung – bevorzugt im Bereich der Kommunalverwaltung.
• Durch die Besonderheiten eines großen Flächenamtes muss auch Ihre Mobilität gewährleistet sein.
• Wünschenswert ist, dass Sie über fundierte Kenntnisse im Kommunalrecht und in der doppischen Haushaltswirtschaft verfügen und Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit/Repräsentation in Ihre neue Aufgabe einbringen können.
• Ihren Wohnsitz sollten Sie im Amt bzw. im Nahbereich des Amtes nehmen.

Sie sind eine Persönlichkeit, die den Anforderungen mit ausgeprägter sozialer und persönlicher Kompetenz begegnet und Führungsaufgaben mit Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreude erfolgreich bewältigt. Ihr Arbeitsstil ist von Überzeugungskraft und Kommunikation geprägt. Mit analytischem und lösungsorientiertem Denken und Handeln fühlen Sie sich den komplexen Anforderungen gewachsen.

Nach Beschluss des Amtsausschusses ist die Feststellung der anforderungsbezogenen Kompetenz entsprechend den vorstehend definierten Anforderungen im Rahmen eines strukturierten Auswahlverfahrens in Form eines Assessment-Centers vorgesehen.

Die Vorgaben des Schwerbehindertengesetzes, des allgemeinen Gleichstellungsgesetzes und des Gesetzes zur Gleichstellung der Frauen im Öffentlichen Dienst für Schleswig-Holstein werden berücksichtigt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf mit lückenlosem Tätigkeitsnachweis, Zeugnisse und ggf. Angabe von Referenzen) richten Sie bitte mit dem Zusatz „Bewerbung LVB“ schriftlich bis zum 20. Februar 2017 an die Amtsverwaltung Trave-Land, Kennwort „Bewerbung LVB“, Waldemar-von-Mohl-Straße 10, 23795 Bad Segeberg. Für Rückfragen steht Ihnen der Leitende Verwaltungsbeamte, Herr Andrasch, unter der Telefon-Nummer (0 45 51) 99 08-55 gern zur Verfügung.

Bad Segeberg, den 2. Januar 2017

Amt Trave-Land
- Die Amtsvorsteherin -

Aktuell:

Symbol Laptop

Pressemitteilung des Kreises Segeberg

Geflügelpest bei Wildvögeln - Kreis Segeberg hebt Beobachtungsgebiet im Nordostkreis auf

Am 21.12.2016 wurde im Kreis Plön in der Stadt Plön, Ortsteil Koppelsberg, der Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln amtlich festgestellt. Der Kreis Plön hatte ein Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk um den Fundort und mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort als Beobachtungsgebiet festgelegt. Von dem Beobachtungsgebiet war auch der Kreis Segeberg mit dem Gebiet der Gemeinden Damsdorf, Schmalensee, Stocksee sowie einem Teil des Gemeindegebietes der Gemeinde Seedorf  betroffen.

Nachdem nunmehr in den 30 Tagen nach dem Ausbruch keine weiteren Nachweise des hoch pathogenen Influenza A Virus des Subtys H5 bei Wildvögeln und Hausgeflügel in diesem Sperrbezirk und in diesem Beobachtungsgebiert vorliegen, konnte das Beobachtungsgebiet aufgehoben werden. Somit ist die nordöstliche Region des Kreises Segeberg nach den ersten Nachweisen der Geflügelpest bei Wildvögeln Anfang November 2016 erstmals wieder frei von Restriktionszonen.

Der Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet, die nach dem Nachweis des hoch pathogenen Influenza A Virus des Subtyps H5 bei einem Greifvogel im Ortsteil Krems I in der Gemeinde Leezen am 02.01.2017 festgelegt worden sind, bleiben weiterhin bestehen. Es handelt sich hier um den bisher letzten Nachweis der Geflügelpest bei Wildvögeln im Kreis Segeberg.

Insgesamt hat sich das Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln im Kreis Segeberg somit etwas entspannt. Dies zeigt sich auch in der Anzahl der dem Veterinäramt gemeldeten Totfunde an Wasservögeln, Greifvögeln und Möwen, die deutlich rückgängig ist.

Unabhängig von diesen positiven Tendenzen rund um das Seuchengeschehen gelten die strengen Biosicherheitsmaßnahmen auch für kleine Geflügelbestände und das Aufstallungsgebot im Kreis Segeberg, wie im gesamten Land Schleswig-Holstein, als Maßnahme der Risikominimierung uneingeschränkt weiter.

Bad Segeberg, den 23. Januar 2017